Prävention von Autoimmunerkrankungen - www.magazin-health-nature.de
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Prävention von Autoimmunerkrankungen

Text: MGR PAULINA IHNATOWICZ | Foto (Header): © George Dolgikh – stock.adobe.com

In diesem Artikel werden folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Faktoren lösen eine Autoimmunerkrankung aus?
  • Welche Diät gewährleistet die Aufrechterhaltung der oxidoreduktiven Homöostase?
  • Warum tragen Vitamin-D3-Defizite zu Autoimmunerkrankungen bei?

Faktoren, die eine Autoimmunerkrankung verursachen, sind vielfältig. Sie können unter anderem genetisch bedingt sein oder durch bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen, einen schlechter Lebensstil, schlechte Ernährung, Mineralstoff- und Schlafmangel, Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und/oder Stress verursacht werden.

Manchmal neigen autoaggressive Krankheiten zu einer beschleunigten Entwicklung der Atherosklerose und manifestieren sich in einer ganzen Reihe von Herzsymptomen. Das Auftreten einer Autoimmunkrankheit ist sehr häufig mit dem Auftreten Weiterer verbunden. Die Diagnose von Autoimmunerkrankungen ist schwierig und erfordert viele Tests. Die Dauer, bis es zu einer Remission kommt, ist individuell.

 

URSACHEN DER AUTOAGRESSION

Eine unzureichende Ernährung hat erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung von Autoimmunerkrankungen. Es hat sich gezeigt, dass viele Nährstoffe bei Autoimmunerkrankungen vorbeugend wirken. Durch eine Ernährungsumstellung ändert sich die Zusammensetzung der Darmflora, was einen großen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit des Immunsystems hat. Sowohl symbiotische Bakterien als auch ihre Stoffwechselprodukte sind für die Unterdrückung von Entzündungen im Darm von großer Bedeutung. Eine Darmdysbiose kann große Auswirkungen auf die Gesundheit des gesamten Organismus haben. Die Darm-Mikroflora beeinflusst das Nervensystem, das endokrine System und den Stoffwechsel. Eine richtig gewählte Ernährung unterstützt das im Darm befindliche Immunsystem. Ein noch besserer Effekt kann durch die direkte Zugabe von Bakterien (Probiotika) und die Anwendung von Präbiotika erzielt werden, die die Hauptenergiequelle für bestimmte Darmbakterien darstellen.

Die Anreicherung von freien Radikalen ist ein weiterer sehr wichtiger Faktor für die Entstehung von Krankheiten mit autoimmunem Hintergrund. Die Bildung von freien Radikalen gilt für die Mehrheit der lebenden Organismen, die auf der Welt existieren. Eine der Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der Redox-Homöostase ist das Gleichgewicht zwischen Produktion und Neutralisation. Unter pathologischen Bedingungen kommt es zu einem Anstieg der ROS-Produktion (ROS = reaktive Sauerstoffspezies) und anschließendem Oxidationsstress, der die Entwicklung von Entzündungen verursacht.

Autoimmunerkrankung

Foto: © rost9 – stock.adobe.com

ANTIOXIDIERENDE STOFFE

Stoffe, die am antioxidativen Abwehrsystem beteiligt sind, werden als antioxidative Substanzen bezeichnet. Die bekanntesten Antioxidantien sind Vitamine wie Vitamin E, Vitamin C und β-Carotin, Pro-Vitamin A sowie Glutathion. Zu den weniger bekannten gehören: Ubichinon (Coenzym Q1O), Harnsäure, L-Homocystein, Taurin, Phytoöstrogene und Flavonoide.

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Über die Autorin:

MGR PAULINA IHNATOWICZ

MA; Medizinische und Sporternährungswissenschaftlerin, Mitbegründerin der SanDiet-Klinik

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Die medizinischen Erkenntnisse entwickeln sich immer weiter. Die Inhalte dieses Beitrags wurden sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen erstellt, sodass die Angaben dem derzeitigen Kenntnisstand entsprechen.  Insbesondere bei Angaben zu den Arzneimitteln muss vor der Verordnung bzw. Verabreichung trotzdem Indikation, Applikationsform und Dosierung geprüft werden. Es kann keinerlei Gewähr für die Korrektheit, Vollständigkeit, Aktualität oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit erhoben. Für die richtige Anwendung der Informationen und Hinweise hat der Anwender selbst Sorge zu Tragen.

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