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Natürlicher Schutz für die Leber

Foto (Header): © H. Brauer – stock.adobe.com

Auch wenn die Leber ein echtes Superorgan ist: Sie freut sich über Unterstützung. Mit Mariendistel lässt sie sich wirksam gegen Alkohol oder Umweltgifte schützen.

Bereits seit der Antike wissen die Menschen um die heilende Wirkung der Mariendistel, seit dem Mittelalter ist ihre positive Wirkung bei Leberbeschwerden bekannt. Heute ist die Mariendistel eine der beliebtesten Heilpflanzen Europas. Nicht nur die Naturheilkunde schwört auf die Früchte des Korbblütlergewächses, das bis zu eineinhalb Meter hoch wird und es heiß und trocken mag. Auch in der Schulmedizin wird sie als wirksames Gegengift bei Pilzvergiftungen und bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen verwendet.

 

Wie Mariendistel der Leber hilft

Die heilsamen Wirkstoffe der Mariendistel sitzen vor allem in den schwarzen Samen, die aus den Früchten gewonnen werden. Besonders der Hauptinhaltsstoff Silymarin ist ein Multitalent: Er wirkt nicht nur krampflösend und regt die Gallenproduktion an, er schützt auch die Leber. Weil Silymarin die äußere Hülle ihrer Zellmembran stärkt, gelangen weniger Giftstoffe in die Leberzellen, hochaktive, zellschädigende Radikale werden aufgehalten. Wichtige Bestandteile der Zellen gehen durch die intakte Hülle nicht verloren, bereits schadhafte Zellen erholen sich wieder und die Bildung neuer Zellen wird angeregt.

Da die Mariendistel so gut wie keine Nebenwirkungen hat und – nach Absprache mit einem Arzt – sogar von Schwangeren und Stillenden eingenommen werden darf, ist sie für nahezu alle Erwachsene, die etwas für ihre Leber tun wollen, eine Option: Neben Alkohol- und Drogenkonsum setzen auch ungesunde Fette, Medikamente und Umweltgifte dem 1,5 bis 1,8 Kilogramm schweren Organ zu. Diese Belastungen lassen sich zwar im Alltag stark einschränken, aber eben nicht ganz vermeiden.

 

Wo man Mariendistel bekommt und wie man sie dosiert

Mariendistel-Präparate kann man Apotheken, Reformhäusern, Drogeriemärkten und natürlich online kaufen. Die meisten bevorzugen die Einnahme als Pulver, Tee oder Samen, da Öl oder Tinktur aus Mariendistel einen relativ starken Eigengeschmack hat. Da sie bereits vordosiert sind und an den Geschmacksknospen vorbei direkt in den Magen geschleust werden, sind Kapseln am gängigsten.

Täglich 400 bis 600 Milligramm Mariendistel sollte zu sich nehmen, wer damit prophylaktisch seine Leber schützen möchte. Idealerweise auf zwei bis drei Gaben verteilt, da die Halbwertszeit bei sechs Stunden liegt und so eine anhaltende Wirkung erzielt werden kann. Alternativ kann man auch jeden Tag einen Teelöffel Mariendistel-Samen kauen.

Noch mehr zu Anbau, Geschichte und Wirkungsweise der Mariendistel lesen Sie hier

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